주일 예배 본문과 설교를 들으실 수 있습니다.

Sonntagspredigt 17. März 2013

조회 수 2417 추천 수 0 2013.03.17 19:06:28

Sich an Wundern erfreuen

Johannes 2:1-11

 

 

1 Und am dritten Tag war eine Hochzeit in Kana in Galiläa, und die Mutter Jesu war dort. 2 Aber auch Jesus wurde samt seinen Jüngern zur Hochzeit eingeladen. 3 Und als es an Wein mangelte, spricht die Mutter Jesu zu ihm: Sie haben keinen Wein! 4 Jesus spricht zu ihr: Frau, was habe ich mit dir zu tun? Meine Stunde ist noch nicht gekommen! 5 Seine Mutter spricht zu den Dienern: Was er euch sagt, das tut! 6 Es waren aber dort sechs steinerne Wasserkrüge, nach der Reinigungssitte der Juden, von denen jeder zwei oder drei Eimer faßte. 7 Jesus spricht zu ihnen: Füllt die Krüge mit Wasser! Und sie füllten sie bis obenhin. 8 Und er spricht zu ihnen: Schöpft nun und bringt es dem Speisemeister! Und sie brachten es hin. 9 Als aber der Speisemeister das Wasser, das zu Wein geworden war, gekostet hatte (und er wußte nicht, woher es war; die Diener aber, die das Wasser geschöpft hatten, wußten es), da rief der Speisemeister den Bräutigam 10 und sprach zu ihm: Jedermann setzt zuerst den guten Wein vor, und dann, wenn sie trunken geworden sind, den geringeren; du aber hast den guten Wein bis jetzt behalten! 11 Diesen Anfang der Zeichen machte Jesus in Kana in Galiläa und ließ seine Herrlichkeit offenbar werden, und seine Jünger glaubten an ihn.

 

 

Wenn Menschen Wunder sehen, dann staunen sie, sind begeistert und werden beeinflusst. Wenn ein übernatürliches Phänomen oder etwas mit übermenschlicher Kraft geschieht, was die menschliche Vorstellungskraft übersteigt, nennen die Menschen es Wunder.

Ein Student, der nach einer Demonstation von der Polizei verfolgt wurde, ist in einer Sackgasse mit einem Atemzug über eine 3 Meter hohe Mauer geklettert. Später hat er erzählt, dass er vorher dafür weder besonders geübt noch Hochsprung gemacht hätte. Er konnte sich nicht erklären, wie er über so eine hohe Mauer gekommen war und sprach von einem Wunder. Solche Ereignisse und auch andere sind Wunder durch die Kraft des lebendigen Gottes. Wenn ein übernatürliches Phänomen im allgemeinen als Wunder bezeichnet wird, dann können die Wunder, die durch Gottes Kraft geschehen, auch Ziele sein. Gottes Wunder sind nämlich ein Zeichen für seine guten Absichten. In diesem Kontext gesehen, steht am Anfang und am Ende der Bibel ein Wunder.

 

Gott erschuf mit seinen Worten alles auf Himmel und Erden und erschuf den Menschen nach seinem Abbild. Das Wunder der Schöpfung spiegelt sich wieder in Gottes Güte. Der Gütige Herr Gott erschuf alles auf Erden mit Güte und war erfreut über sein Werk. Es war wahrhaftig gütig und gut. Er war erstaunt und erfreut.

Der Allmächtige segnete alles auf Erden und alle Menschen, und diese erhielten alles durch ihn. Sie konnten Gott nahe sein und in ihrem Leben seine Güte lobpreisen. Bedauerlicherweise entfernten sich die Menschen, welche vom Bösen beeinflusst wurden, von Gott, flüchteten vor ihm, versteckten sich vor ihm und vergaßen und verleugneten ihn.

Auch wenn die Menschen aus eigener Kraft auf den Schinar-Ebenen den Turm zu Babel errichten konnten, richteten sie sich gegen den Herrn. Gott führte zu Verwirrungen in ihren Sprachen und verursachte dadurch, dass sich die Menschen für einen bestimmten Zeitraum nicht verständigen konnten.

 

Menschen sprechen von Wundern, wenn etwas, was sie für unmöglich hielten, möglich wird. Im Gegensatz dazu handelt es sich ebenfalls um ein Wunder, wenn etwas für einen gewissen Moment nicht mehr klappt, was eigentlich die Menschheit für möglich hält. So ist es ein Wunder, dass das Volk Israels, nachdem es Ägypten verließ, 40 Jahre in der Wildnins überlebte.

Der Auszug aus Ägypten, die Überquerung des Schilfmeeres, als wäre es Land gewesen, die Feuer- und Wolkensäule, das Manna und die Wachteln, die Einnahme Jerichos, der Einzug ins gelobte Land; all diese Dinge sind Wunder. Auch die Tatsache, dass an dem Tag, als nach der Niederlassung im versprochenen Land die erste Ernte eingefahren wurde, kein Manna und keine Wachteln mehr vom Himmel fielen, ist ein Wunder. Das, was morgens nach dem Aufstehen natürlicherweise wie Schnee vom Himmel fiel, blieb aus. Doch in Wirklichkeit ist das Regnen von Manna nichts „Natürliches“, nichts Selbstverständliches. Nur weil wir gestern gesund waren, meinen wir, es begreife sich von selbst, auch heute gesund zu sein und wundern uns, wenn es nicht so ist. Aber wir müssen uns darüber klar werden, dass uns, sobald wir Gottes Gnade nicht zu den selbstverständlichen Dingen zählen, Vieles in unserem Leben auch nicht mehr als selbstverständlich erscheinen wird.

 

Wenn Menschen mit Problemen konfrontiert sind, die sie nicht aus eigener Kraft heraus zu lösen vermögen, hoffen sie auf ein Wunder. Menschen des Glaubens hoffen auf die Kraft Gottes, die in unseren Leben Wunder vollbringen kann. Das bedeutet, dass es viele Dinge gibt, die der Mensch aus eigener Kraft nicht tun kann.

 

Im heutigen Evangelium wird über Jesus erstes Wunder (Offenbarung) im öffentlichen Leben erzählt. In einem kleinem Dorf Kana in Galiläa war eine Hochzeit. Ich denke, es war wahrscheinlich eine Hochzeit aus der Verwandtschaft Marias. Das Hochzeitsfest dauerte eine Woche lang, und Jesus und seine Mutter Maria waren auch eingeladen.  Feiert man große Feste muss ausreichend für Speis und Trank gesorgt werden. Besonders für fröhliche Feste muss für genügend Wein gesorgt werden.

 

In unserer koreanischen Trinkkultur ist es leider so, dass wir so viel trinken, bis es zum Filmriss kommt. Und oft machen wir deshalb Fehler und bereuen das später.

Wenn man nach der Ursache sucht, kann es daran liegen, dass ein schwaches Land von starken Ländern  unterdrückt wird. Und das Volk versucht mit Alkohol  den Schmerz zu vergessen. Das ist der Grund warum christliche Missionare, die nach Korea gekommen sind, Alkohol und Nikotin verboten.

Zuerst trinken Menschen Alkohol, danach trinkt der Alkohol den Alkohol. Und zuletzt trinkt der Alkohol den Menschen. Man hat sich nicht mehr unter Kontrolle und macht Fehler mit Wort und Taten.

Menschen die gerne Alkohol trinken, werden meinen, warum soll ich nicht trinken, wo doch Jesus Wasser in Wein verwandelt hat! Bei einigen führt dies zu Unzufriedenheit. Und andere sagen, da Alkohol etwas Schlechtes ist, müssen wir es so schnell wie möglich beseitigen – und trinken ihn weg.

In der Bibel steht geschrieben, [..] berauscht euch nicht mit Wein¡, [..] sie sollen nicht zu viel Wein trinken! Wenn man dem Alkohol zu nahe steht, wird man mit Sicherheit mehr verlieren als man davon profitiert.

 

In der Zeit von Jesus, als die Wasserqualität schlecht war, spielte Wein als Getränk in der damaligen Kultur eine große Rolle.

Das in diesem Haus bei so einem Fest nicht genug Wein, diesem grundlegenden Getränk, gab, war ein ernsthaftes Problem. Im voraus zu berechnen, führte zu einem Irrtum. Man hatte jedoch bestimmt in aureichendem Maße kalkuliert und sich dementsprechend vorbereitet. Trotzdem kam es zu diesem Irrtum. Dies ist die unvollkommene Berechnung des Menschen. Auch wir essen jede Woche nach dem Gottesdienst gemeinsam zu Mittag. Letzte Woche hörte ich, wie jemand sagte, dass wir nicht genügend Reis gekocht hätten. Jede Woche essen wir gemeinsam, doch gibt es Tage, an denen zu wenig vorhanden ist, und an anderen Tagen bleibt viel übrig.

 

Desweiteren, legt der Mensch seinen Gästen zuerst das Gute und zum Schluss das Schlechte vor. In Vers 10 spricht der Speisemeister: Jeder bietet doch zuerst den besten Wein an! Und erst später kommt der billigere Wein auf den Tisch. So ist die Welt. Kaum etwas wird mit der Zeit besser. Wie schön eine Sache auch ist, nach einer Weile wird sie nur noch mittelmäßig. Auch ein junger, kräftiger Mensch wird irgendwann einmal alt und schwach. So ist das Leben. Eine Welt voller Unzulänglichkeiten und Irrtümer, ein Leben ohne Gott braucht Wunder.

 

Maria, die Mutter Jesu, ersuchte die Hilfe ihres Sohnes, als der Wein ausging. Und zu den Dienern sagte sie: „Was immer er euch befiehlt, das tut!“ Jesus forderte die Diener auf, alle sechs Wasserkrüge, die am Eingang jedes Hauses standen und für die Waschung der Hände und Füße benutzt wurden, mit Wasser zu füllen. Die Diener taten, was Jesus ihnen befohlen hatte. Außerdem sollten sie dem Speisemeister eine Kostprobe bringen. Das Wasser, das zum Waschen der Hände und Füße benutzt wurde, hatte sich in hochwertigen Wein verwandelt. Der Speisemeister lobte den Wein, der immer besser wurde. Wo sich Jesus befindet, werden ernste Probleme gelöst. Wenn wir etwas von Jesus erbitten, werden wir reichlich mit dem versorgt, was uns fehlt. Der Ort, an dem Jesus mit uns ist, wird mit der Zeit ein Ort voller Segen, an dem die Dinge immer besser werden. An dem Ort, zu dem wir Jesus begleiten, geschieht eine Verwandlung. Sorgen verwandeln sich, und die Freude vergrößert sich. Die Herrlichkeit Gottes zeigt sich und Menschen fangen an zu glauben.

Diesen Anfang der Zeichen machte Jesus in Kana in Galiläa und ließ seine Herrlichkeit offenbar werden, und seine Jünger glaubten an ihn. (V.11)

Das Wunder Jesu war, Gott zu verherrlichen und den Menschen Zeichen zu geben, damit sie an Gott glauben.

 

Die Welt dürstet genau so wie die Frau, die am Brunnen von Sichem Wasser schöpfen wollte. Man kann so oft Wasser von dieser Welt trinken, man wird doch nach einer Weile wieder Durst haben. Man kann fünfmal mit einem Mann verheiratet sein, und doch immer noch unzufrieden sein. Jesus sprach, dass das Wasser der Welt einen wieder durstig machen wird, und das, was einem von der Welt gegeben wurde, einen nicht zufrieden stellen kann. Doch wer an ihn glaubt, wird von der Quelle des Lebens trinken, auf ewig keinen Durst mehr haben und sich an der vollkommenen Zufriedenheit erfreuen.

 

Das größte aller Wunder ist, dass wir Jesus getroffen haben, an ihn glauben und erlöst wurden.

Für Menschen wie uns, die in einer Welt leben, die von Unzulänglichkeiten und Durst erfüllt ist, sind Wunder von Nöten. Für Gott den Allmächtigen, an den wir glauben, ist nichts unmöglich, und für ihn gibt es keinen besonderen Wunder. Wenn wir das Herz eines solchen Gottes bewegen, werden wir diejenigen Wunder sehen können, die wir uns wünschen.

 

Er, der sogar seinen eigenen Sohn nicht verschont hat, sondern ihn für uns alle dahingegeben hat, wie sollte er uns mit ihm nicht auch alles schenken? (Römer 2:32)

 

Er gab den Eingeborenen Sohn am Kreuze hin und hat uns erlöst. Wenn wir Gott den Vater bitten, so werden wir Wunder sehen. Doch wenn wir nicht glauben, werden wir keine Wunder sehen, und da wir nicht bitten, werden uns nicht an der Freude des Wunders erfreuen können. Wenn wir glauben und beten, werden wir das Herz Gottes bewegen können, und wir werden Wunder sehen können.

 

Es gab einmal einen befreundeten Pastor von mir, der einen Hirntumor erlitt und nur noch wenige Monate zu leben hatte. Er war damals in den Zwanzigern und hatte beschlossen, Gott zu dienen, so dass er beschloss, Theologie zu studieren. Er beschloss, zu beten. Wenn Gott ihn nur bis 50 leben lassen würde, so würde er alles dafür tun, fleißig für ihn zu arbeiten. Als er dann 50 wurde, bekam er auf einmal ein mulmiges Gefühl. Da sein Leben jedoch auf das 50. Lebensjahr verlängert wurde, war er dankbar und wollte sich darauf vorbereiten, diese Welt zu verlassen. Doch hing er trotzdem an seinem Leben. Dieser Pastor ist heute über 60 Jahre alt und erfreut sich bester Gesundheit. Er hat sogar vor, uns im nächsten Monat besuchen kommen.

Gott erhört unsere Gebete und beantwortet sie in Fülle. Wenn man ihn darum bittet, bis zum 50. Lebensjahr leben zu dürfen, so lässt er uns sogar bis 60 leben.

 

Auch bei Euch, liebe Gemeindemitglieder, gibt es viele Dinge, die ein Wunder benötigen.

Das Haus des Hochzeitfestes, zu dem Jesus eingeladen war, war erfüllt von Freude. Jesus, der das Wasser in Wein verwandelte, ist auch jetzt durch den Heiligen Geist anwesend und wirkt. Er wünscht sich, dass wir Wunder erfahren dürfen und glücklich sind. Christen sind Menschen, die das Privileg haben, ein glückliches Leben zu führen.

 

Ich segne Euch im Namen des Herrn, dass Ihr gesegnete Menschen werdet, die Jesus einladen, durch den Glauben und Gebete Wunder erfahren und die Herrlichkeit Gottes offenbaren.

List of Articles
번호 제목 글쓴이 날짜 조회 수
6 20130317 요한복음 2장 1-11절 기적을 보는 기쁨 - 박의석 목사 file Thanks God 2013-03-19 925
» Sonntagspredigt 17. März 2013 jhl21 2013-03-17 2417
4 20130310 출애굽기 13장 20-22절 말씀따라 성령따라 - 박의석 목사 file Thanks God 2013-03-10 987
3 Sonntagspredigt 10. März 2013 jhl21 2013-03-10 911
2 20130303 아가서 2장 10-15절 봄의 행진 - 박의석 목사 file Thanks God 2013-03-06 1055
1 Sonntagspredigt 3. März 2013 jhl21 2013-03-03 929